Google+ und was es wirklich bringt

Alle Welt kennt mittlerweile social networks wie twitter, facebook und die VZ´s (Meins´VZ und Schülers´VZ, sowie den Studis ihr VZ). Google hat bereits vor Jahren versucht – vor dem richtigen „Hype“ um social networks – als es facebook nur in Harvard – der Entwicklungs- bzw. Gründungsstadt gab, die elektronische Hauptkommunikation in Mitteleuropa über den PC, Mails und Instant Messenger wie ICQ, IRC und MSN bzw. VoIP per Skype statt fand. Damals gehörte Skype noch nicht Microsoft und man war irgendwie entweder Snob oder verdammt angesagt, wenn man ein Smarphone – oh pardon…damals hießen sie noch „Touchscreen-Handys“- besaß.


Google versuchte bereits mit Google Buzz (twitter-Äquivalent) und Google wave den Trend in Richtung Google-Produkt/Service zu lenken. Buzz floppte total und Google wave hätte ohne Zweifel das Potential zur Facebook-Konkurrenz werden können – wenn es nach der Beta-Version nicht wieder von der öffentlichen Bildfläche verschwunden wäre.


Nun hat Google für das neue Produkt auch reichlich Werbematerial im Netz verbreitet. Google+ soll ein verbessertes social network darstellen, in dem man seine Kontakte/Buddys in sogenannten Circles anordnet.
Google gibt z.B. „Freunde“, „Bekannte“, „Familie“ und sonstige an, man kann allerdings eigene Circles erstellen. So gibt man vor, welche Informationen, Bilder, Dokumente oder Videos in welchen Bekanntenkreisen gepostet werden. Ich finde, dass im Vergleich zu Facebook ein deutlicher Vorteil besteht:


Das maximale „Gruppenmanagement“ was Facebook anbietet ist die Unterteilung von „Alle“, „Alle FB-Nutzer“ und „Freunde“. Da der Begriff „Freund“ in Online-Communities nicht als die Sorte „Freund“ wie man es aus dem gewöhnlichen Sprachgebrauch – unserem offline-Wortschatz – kennt behandelt wird, möchte man eventuell bestimmte Informationen oder Videos nicht allen „Freunden“ teilen. Facebook schließt diesen Gedankengang vollständig aus. Entweder alle, keiner oder eine Art verkappte Mail mit begrenztem Funktionsumfang. Wenn ich einer Person etwas wichtiges schreiben möchte, wähle ich ICQ oder die klassische Mail, aber nicht dieses verkorkste Pseudo-Mailing-Tool.

Google+ bietet diese Funktion des aimed messagepostings, also Zielgruppengerechte Nachrichtenverteilung.
Denn dann kann man wieder entscheiden, wer was lesen soll und was nicht. Auch wenn Google alles mitliest (Ob Google oder FB…mir wäre Google lieber, da Google einem keine Rechte am eigenen Bild, Urheberrecht etc. nimmt. Selbstverständlich sollte man auf egal welcher Online-Platform vorher überlegen, was man unter welchen Umständen wo postet. Denn:

Das Internet vergisst nie.

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