Die große Pokémon-Challenge bei Google Maps

Es ist wiedereinmal soweit: Der erste April ist da! Und Google hat die Gelegenheit genutzt und gemeinsam mit Nintendo ein kleines, witziges Spiel in die Google-Maps-Anwendungen für Android und iOS eingebettet. Den ganzen ersten April lang konnte man so Pokémon suchen, fangen und sammeln. Man konnte sie zudem im Pokédex betrachten, wenn man das Pokémon bereits gefangen hatte. Der Witz daran: Google nutzt dieses Spiel zum Rekrutieren neuer Spitzen-Mitarbeiter für Jobs ab dem 1. September 2014! Wer also auf der Suche nach einem neuen Job ist…ran da! Wer kann schon einem Google-zertifizierten Pokémon Master eine Anstellung verweigern? 😉

Meine erste amüsante Begegnung hatte ich in den Herrenhäuser Gärten in Hannover – wer hätte gedacht, dass es dort Pokémon gibt?! 

Nun bietet einem Google die Möglichkeit, über das Touch-Menü am unteren Bildrand neben dem Namen des erschienenen Pokémons eben dieses zu fangen. Hat man dies über einen einfachen Fingertip erledigt, kann man sich dessen Daten im Pokédex, einer Art „Poképedia“ anzusehen. Zu Beginn sind alle Pokémon in dieser Ansicht mit Fragezeichen und einem grauen Avatar versehen, später lichtet sich die Ansicht und mit jedem gefundenen und gefangenen Pokémon füllt sich der Pokédex.

Ziel des Spiels ist es, alle 150 Pokémon zu fangen. 

Da dies allerdings zeitlich auf den 1. April begrenzt ist, haben die meisten Nutzer vermutlich – wenn sie überhaupt etwas davon mitbekommen haben – nicht die Zeit, alle zu suchen und zu finden. Um wenigstens einige Pokémon zu finden und zu fangen, muss man eine ziemliche digitale Reise auf sich nehmen; findet man das ein oder andere Pokémon noch in der näheren Peripherie, muss man bei anderen doch den Radius größer ziehen, in dem man sucht. Ich habe beispielsweise auf dem Gelände des Weißen Hauses und auf Liberty Island, wie auch an Adressen der großen IT-Konzerne Apple (Cupertino), Microsoft (NY), Google (Boston & NY) Pokémon angetroffen.


Pokémon am Weißen Haus
Pokémon auf Liberty Island










 
 
 
 
 


Gefreut hat mich, dass es trotz der neuen Generationen an Pokémon „bekannte Gesichter“ wie Pikatchu oder Raichu dabei waren. Das lässt Kindheitserinnerungen an Nachmittage mit Trading-Card-Games, Anime-Serien etc. wach werden. 

Bei 22/150 habe ich aufgehört – da die Zeit fast um und ich langsam wortwörtlich ziemlich müde von der „Reise“ geworden bin. Ich bin immer wieder begeistert, was für Easter-Eggs sich die großen Internet-Konzerne immer wieder einfallen lassen!  Lenkt zumindest vorerst davon ab, dass Google, Apple, Microsoft & Co. längst wissen, wo Ihr über welches Device über welchen Uplink, welchen Provider den Weg ins Internet findet. Einen weiteren Blogpost (googlewatchblog) zu diesem Thema findet Ihr hier.

Wer noch mehr Pokémon-Feeling möchte, mache sich nebenbei den Titelsong an.

Wie viele Pokémon habt Ihr gefunden? Wo musstet ihr suchen, um sie zu finden? 

– nugaxstruxi

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