Apple iOS: Erste Erfahrungen mit HealthKit

Nachdem ich mit Apples Fitness- und Vital-Tracker HealthKit meine ersten Erfahrungen sammeln konnte, möchte ich kurz darüber berichten.
Erstaunlich ist, wie viele Daten die App bereits sammelt, ohne dass man nur eine Einstellung getätigt hat. Die Schritte, die gelaufene Strecke und die gestiegenen Treppen werden automatisch – und erstaunlich präzise aufgezeichnet. Bisher gibt es noch wenige Apps, die die Integration in HealthKit mit sich bringen, aber zum Beispiel Runtastic bringt bereits eine HealthKit-Integration. Das Daten-Übertragen gen HealthKit muss in den Einstellungen der Drittanbieter-App allerdings erst erlaubt werden.
Erlaubt man der App das Eintragen der Daten (angegeben als „Datenpunkte“), wird automatisch nach einem Lauf, einer Radtour oder dem Spaziergang ein Datenpunkt bei den „Aktivitätskalorien“ hinzugefügt. Beim Laufen wird zudem die Strecke erhöht (passiert automatisch beim Lauf).
Die Datenpunkte können dann auch einzeln aufgerufen und ihre Quellen nachvollzogen werden. Ein Datenpunkt besteht aus einem speziellen Wert (z.B. den Aktivitätskalorien), der Quelle bzw. App, aus der die Daten stammen, ein Datums-/Zeitstempel für die Aktivität und den Wert und einen weiteren für das Datum des Anlegens innerhalb von HealthKit. Die beiden Zeitstempel können variieren und es wird für das Erstellen der Graphen nur der Zeitstempel der Aktivität herangezogen.
Ich bin begeistert, wie simpel sich so Graphen erstellen lassen und wie gut die Integration funktioniert – wenn es bereits vom Entwickler vorgesehen und implementiert wurde. 
Man darf gespannt bleiben, wie die Entwicklung in diesem Bereich weitergeht. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und der Markt schreit momentan noch nach Add-Ons für solche Systeme, die nach Möglichkeit universell sein sollten, damit man – und damit meine ich vor allem ältere Leute – sich nicht mit der Frage der Kompatibilität auseinandersetzen müssen. Ich habe bereits das erste Zubehör gesehen, das entweder für Android oder iOS entwickelt wurde, aber weitere Daten in den Pool der Vitaldaten fließen lassen kann. Unter Anderem sind dort Blutdruckmessgeräte und Fieberthermometer dabei gewesen. Die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung kann durch solche Funktionen beispielsweise in Krankenhäusern unglaublich beschleunigt, aber unter Umständen der Arbeitsmarkt auch bedroht werden, da mehr Daten in kürzerer Zeit automatisiert als manuell erhoben und ausgewertet werden können.
Was sind Eure Erfahrungen und wie ist Eure Meinung zu HealthKit und anderen Fitness- und Vitaltrackern?

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