Kolumne: Gedanken zur Kommunalwahl 2016

Wir dürfen wählen. Das heißt, man kann die Partei und die Kandidaten wählen, die man sympathisch findet bzw. deren Ausrichtung der eigenen am meisten zusagt.

Ich finde es prima, dass wir diese Chance haben. Ja, es ist eine Chance. Eine Chance, zu zeigen, dass etwas richtig oder falsch läuft. Eine Chance für das Land und die Kommune, Dinge künftig besser zu machen.

Wir dürfen wählen, heißt aber auch, dass mit der Möglichkeit, Dinge zu verändern, eine Verantwortung der Bevölkerung gegenüber einhergeht. Allerdings können wir uns vor dieser Verantwortung nicht wie bei manch anderen Dingen einfach davonschleichen. Denn wer nicht wählt, wählt indirekt doch!

Man mag sich jetzt die Frage stellen, wen man denn wählt, wenn man nicht wählen geht. Das ist gleichzeitig einfach und für manche dennoch verwirrend. Wer keine Partei wählt, wählt automatisch die Parteien, die man nicht wählen möchte – denn wenn man wählt, erhalten sie ja auch mehr Stimmen. Wähle ich also keine Partei oder keinen Kandidaten, gebe ich den Parteien, die ich definitiv nicht auf den Stühlen im Stadt- oder Landrat sitzen sehen möchte, einen Vorsprung.

Partizipation ist grade in der heutigen Zeit ungemein wichtig geworden. Die Zufriedenheit vieler Mitbürger sinkt – aus unterschiedlichen Gründen. Nur, wer wählt, kann diese Unzufriedenheit erfolgreich bekämpfen. Man darf dabei nie vergessen, dass man auch wenn einem kein Wahlprogramm gefällt, besser „das geringste Übel“ wählt, damit extreme, fremdenfeindliche und gesellschaftsgefährdende Parteien keinen Nährboden bekommen können.

Denk darüber nach, ich hoffe, Du warst auch wählen. Wenn nein, kannst Du Dich auch nicht beschweren, wenn etwas nicht nach deinem Gusto läuft.

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