Infrastruktur-Setup

Was nutze ich eigentlich selbst zuhause? Ergibt das Sinn, sich zuhause eine Enterprise-ähnliche Infrastruktur aufzubauen? Wo ist der Haken? Wann solltest Du Dich dazu entscheiden? Viele Fragen. Ein paar Antworten. Und mein Setup. Gewissermaßen ergibt es durchaus Sinn, Geräte aus dem Business-Bereich privat einzusetzen. Allerdings muss man schauen, in welchen Bereichen es wirklich vorteilhaft ist und wo es nur Spielerei ist. Ganz klar, ein Setup, wie ich es aktuell betreibe, ist teils auch Spielerei. Aber sowas gehört in der IT dazu. Spielen. Spielend lernen. Das ist es, was mich dabei motiviert und antreibt. Mit jedem Stück Hardware und jedem Konfigurationsschritt komme ich der Technik dahinter ein kleines Bisschen näher. Und so wächst das Know How stetig, wird aufgefrischt und man kann von guter Performance, die im Enterprise- und KMU-Bereich erprobt ist, profitieren.

Abzugeben habe ich aktuell:

 

Infrastruktur-Setup @ home

Aktuell nutze ich zuhause folgende Infrastruktur:

Router / Firewall AVM Fritzbox 7362SL (Affiliate-Link)

Firewall-Appliance (BSD-basiert)

Du brauchst mindestens einen Router und ein Modem (meist bereits integriert), um ins Internet zu kommen. Je nach dem, wie tief Du in den laufenden Traffic reinsehen möchtest und wie Deine Sicherheitsanforderungen sind, kannst Du als Privatperson auch eine Firewall betreiben. Doch Achtung! Da lauern ein paar Hürden. Hostest Du Dienste oder betreibst Du ein kleines Unternehmen, ist eine Firewall Pflicht.
Switche HP ProCurve 2510-48G (Affiliate-Link des Nachfolgers)

D-Link DGS-1100-24, (Affiliate-Link)

Netgear GS-108GE (Affiliate-Link)

Netgear GS-105GE (Affiliate-Link)

Hier tauchen einige Switche (ohne Angabe von Anzahlen) auf, wovon ich nicht alle gleichzeitig im Betrieb habe. Dennoch sind 4 Switche dauerhaft im Einsatz. Die restlichen Switche nutze ich zu Testzwecken, um mich technisch weiterzuentwickeln. Dienstlich befasse ich mich auch mit Brocade, Cisco und anderen Herstellern. Für den Privatgebrauch sind die Geräte allerdings meist zu kostenintensiv, auch wenn sie einige vorteilhafte Features bieten.
Powerline-Adapter TP-Link TL-PA8010P Kit (Affiliate-Link) Um in der Wohnung kein Kabel ziehen zu müssen, wenn man Orte ohne passive Netzwerkanbindung erreichen möchte, habe ich mir die Powerline-Adapter zugelegt. Wichtig bei dem Einsatz: Vor Allem bei Mehrfamilienhäusern auf Verschlüsselung achten (mind. 128 Bit AES, besser 256 Bit AES). Powerline funktioniert nur auf der gleichen Stromphase reibungslos.
Access Points Ubiquiti UniFI AP-AC Pro (Affiliate-Link)

Ubiquiti UniFI AP-AC-LR (Affiliate-Link)

Nachdem mein alter Access Point immer wieder instabil wurde, ich in eine Gegend gezogen bin, in der man beim Aktivieren des WLANs gleich über 20 SSiDs angeboten bekommt, habe ich mich für die – wirklich exzellenten – Access Points von Ubiquiti entschieden. Bisher eine sehr gute Wahl, das Arbeiten über das WLAN und die Einsicht in die Statistiken des Controllers machen wirklich Spaß! Ich würde den AP-AC Pro am ehesten empfehlen, da er gleich auf beiden Bändern (2,4 und 5 GHz) mit 3×3 Mu-MIMO daherkommt und daher 1,3 Gbit/s (ac) plus 450 Mbit/s (b/g/n) bietet. Außerdem unterstützt der AP-AC Pro „echtes“ PoE.
NAS Synology DS-916+ mit 8 GB RAM (Affiliate-Link) Um die Daten sicher und zentral ablegen zu können und von mehreren Geräten aus gleichzeitig zuzugreifen, habe ich mir nach reichlicher Überlegung die Synology DS 916+ zugelegt.
USV APC Back-UPS Pro 550 VA (Affiliate-Link) Um dem Datenausfall und Schäden durch Über- und Unterspannung sowie Stromspitzen vorzubeugen, habe ich mich vor einigen Jahren entschieden, die essentiellen Geräte an einer USV anzuschließen. Für die meisten Normalsterblichen mit ähnlichem (oder geringerem Setup) wird die 550VA-Variante ausreichen.

 

 

Erweiterungen (anstehend)

  • Ubiquiti UniFi Switch 8-150W (Affiliate-Link)
  • Ubiquiti UniFI AP-AC Pro (Affiliate-Link)
  • Intel NUC zur Virtualisierung (Spezifikationen ausstehend)
  • ggf. weitere Firewalls